Panathenäische Preis-Amphore



520-500 v.Chr.

Die panathenäische Preisamphore ist eine bedeutende Neuerwerbung, die von der Stiftung in einer Auktion ersteigert worden ist. Sie war völlig zersplittert und ist erst in den letzten Wochen restauriert worden.

Die Amphore ist aus rotem Ton und zeigt uns in schwarzfiguriger Malerei zwei Bildthemen:
1. Seite: Einen Auloibläser flankiert von zwei Kureten (Waffenträger), die als solche mit Helm, Schild und Lanze gekennzeichnet sind.
2. Seite: Einen nackten Silen mit Pferdeschwanz flankiert von zwei tanzenden Mänaden bzw. Nymphen in langen Gewändern.

Beide Bildthemen mit Anspielungen auf Musik (Auloibläser), Sieghaftigkeit und Stärke (Kureten) sowie auf Musik, Tanz, Lust und Gelage (Silen mit Mänaden) weisen auf eine Preisamphore wie sie bei Wettkämpfen den Siegern überreicht wurden. Ein interessanter Aspekt im Hinblick auf das Olympiajahr 2004!