Aktuelles 2010


24. November 2010

Dritte Tannenbaumaktion auf dem Johannes-Corputius-Platz

Nach 2006 und 2009 fand am 24. November 2010 die 3. Tannenbaumaktion statt. Wie im vergangenen Jahr haben die Köhler-Osbahr-Stiftung und die Bürgerstiftung Duisburg in Verbindung mit dem Kultur- und Stadthistorischen Museum die Schüler der Grundschule "Obermauerstraße" zum Tannenbaumschmücken auf den Johannes-Corputius-Platz eingeladen. Ca. 160 Schüler haben eine große Menge wetterfesten Baumschmuck gebastelt und darüber hinaus noch Weihnachtslieder eingeübt.




Sonntag, 07. November 2010, 11.00 Uhr

Verleihung des Musikpreises der Stadt Duisburg in Verbindung mit der Köhler-Osbahr-Stiftung an Hans Wallat, Dirigent und langjähriger DMG der Deutschen Oper am Rhein durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
Die Laudation hielt Prof. Dr. Michael Hampe

weitere Informationen siehe : Wallat


15.10.2010

SCHNITZELJAGD im MUSEUM!
Gewinner sind ermittelt!


Glücksfee Fabienne Leonie Bertl zog am 15.10.2010 unter notarieller Aufsicht des Rechtsanwalts und Notars Curt Noël die Gewinner für die 20 Preise der "Schnitzeljagd" im Museum. Unterstützt wurde sie dabei von den Initiatoren der Sonderaktion Brigitte Findeisen, Klaus de Jong und Ralf H. Althoff. Die Gewinner werden in den nächsten Tagen schriftlich informiert.

Aufgrund der guten Resonanz werden für die Marinamärkte in 2011 weitere Sonderaktionen der Köhler-Osbahr-Stiftung in Zusammenarbeit mit Sponsoren und dem Kultur- und Stadthistorischen Museum geplant.


10.10.2010

SCHNITZELJAGD im MUSEUM!
300-400 zusätzliche Besucher!
Zum letzten Marinamarkt hatte die Köhler-Osbahr-Stiftung/Sammlung Köhler-Osbahr im Kultur- und Stadthistorischen Museum bei freiem Eintritt zu einer Schnitzeljagd eingeladen. Es konnten tolle Preise gewonnen werden, z.B. ein Hotelaufenthalt in Tunesien, ein italienisches Menü, eine Fallhammer-Prägeaktion sowie viele weitere Preise.

Die Sonderaktion mit Unterstützung von Schauinsland Reisen und dem Restaurant Casa Toskana war ein großer Erfolg. 300-400 zusätzliche Besucher strömten in das Museum, um an der Sonderaktion teilzunehmen. Auf dem Johannes-Corputius-Platz vor dem Museum wurden die Teilnahmescheine von Brigitte Findeisen, Klaus de Jong und Ralf H. Althoff verteilt, auf denen drei Fragen zu beantworten waren. Dazu mußten die Teilnehmer sich aber intensiv in der Sammlung Köhler-Osbahr umschauen. Aus den eingereichten Teilnahmescheinen wird in den nächsten Tagen das Los entscheiden! Großer Dank gilt auch Herrn de Jong, der als Mitinitiator nicht nur Teilnahmescheine verteilt, sondern diese auch noch gesponsert hat. Die Gewinner werden nach der Ziehung benachrichtigt. Eine Wiederholung ähnlicher Aktionen wird für 2011 geplant.


September 2010,

Die Ausstellung Griechen, Geld und Götterwelt - Antike Münzen aus Anemurion aus der Sammlung Köhler-Osbahr als Wanderausstellung in Speyer

Anemurion in Speyer


29.08.2010,

Am Sonntag, 29. August 2010 fand im Hof des Kultur- und Stadthistorischen Museums Duisburg das 1. Museale Sommerfest statt

11:00 bis 15:00 Uhr, Johannes-Corputius-Platz 1

>>nähere Informationen


05.08.2010,

Die Köhler-Osbahr-Stiftung stellt ihre bisher größte Zustiftung "Kurt Sandweg" den Medien vor.

>>Pressebericht RP
>>Pressebericht WAZ


27.06.2010,

Verleihung der Förderpreise der Köhler-Osbahr-Stiftung an den musikalischen Nachwuchs und Verleihung der Musikpädagogikpreise der Stadt Duisburg in Verbindung mit der Köhler-Osbahr-Stiftung

11:00 Uhr im Foyer des Theaters der Stadt Duisburg

>>Förderpreis 2010
>>Talente aus Litauen



19.06.2010,

Experiment geglückt!

Taschenlampenführung in der Sammlung Köhler-Osbahr

Der wissenschaftliche Betreuer der Sammlung Köhler-Osbahr, Ralf H. Althoff, hatte für die „EXTRASCHICHT“, der Nacht der Industriekultur, eine Taschenlampenführung in der Münzen- und Antikensammlung Köhler-Osbahr angekündigt. Was als Experiment gedacht war, ist voll und ganz aufgegangen, denn um 22.00 Uhr drängelten sich über 50 höchst interessierte Besucher in die Räume der Sammlung Köhler-Osbahr. Mindestens 10 Besucher hatten zum Glück eigene Taschenlampen mitgebracht, die die 15 museumseigenen Lampen gut ergänzten. Das Publikum kam nicht nur aus Duisburg, Essen, Oberhausen und Bochum, sondern auch aus Rees, Braunschweig und Berlin.

Dank (!) des sehr bewölkten Wetters war es schon heimelig dunkel geworden und wir konnten um 22.15 Uhr mit der Führung beginnen.

Offensichtlich war der Reiz im Dunkeln durch ein Museum zu streifen groß, sei es aus „Spaß am Gruseln“, aus „Einbrecherromantik“ oder einfach aus dem Reiz einer neuen, ungewöhnlichen „Museumserfahrung“.

Im bewegten Licht der kleinen Scheinwerfer wirkten viele Objekte eindrucksvoller, besonders die Köpfe und Figuren bekamen z.T. ein dämonische Ausstrahlung.

Aufgrund des Beifalls und der anschließenden Gespräche hatten wir den Eindruck, daß es allen Besuchern viel Spaß bereitet hat.

Ein TV-Kamerateam und auch noch weitere Besucher kamen leider zu spät, so daß wir diese Aktion sicher wiederholen werden.

Nur für unser Museumsgespenst war es wohl noch zu früh – vielleicht kommt es im nächsten Jahr?



10.06.2010,

Preisträger des Förderpreises der Köhler-Osbahr-Stiftung für den musikalischen Nachwuchs und der Musikpädagogikpreise der Stadt Duisburg in Verbindung mit der Köhler-Osbahr-Stiftung

Die Preisträger der Förderpreise der Köhler-Osbahr-Stiftung für den musikalischen Nachwuchs 2010 der Folkwang Universität der Künste  Standort Duisburg sowie der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg stehen fest.

Für die Folkwang Universität der Künste Standort Duisburg:

Bereich Klavier

Der 1. Förderpreis, dotiert mit 2.500 €, geht an Frau Hansook Kwon aus der Klasse Prof. Bernhard Wambach.

Den 2. Förderpreis, dotiert mit 1.500 €, erhält Frau  Jihye Lee aus der Klasse Prof. Boris Bloch.

Der 3. Förderpreis, dotiert mit 1.000 €, geht an Christian Fritz aus der Klasse Prof. Till Engel.

Beteiligt hatten sich insgesamt 9 Bewerber/innen.

Für die Niederrheinische Musik- und Kunstschule:

In der Altersgruppe 1 (bis 15 Jahre)

geht der 1. Förderpreis, dotiert mit 1.200 €, an Henrike Janissen und Danja Huang, Duo Querflöte und Klavier aus den Klassen Petra Falk (Querflöte) und Caroline Schröder (Klavier)

den 2. Förderpreis, dotiert mit 500 € erhält Franziska Fait, Gesang aus der Klasse Christian Schotenröhr.

In der Altersgruppe 2 (über 15 Jahre) wird der Förderpreis in Höhe von 800 € an Aytekin Tekman, Klavier, aus der Klasse Johanna Zyla-Dammers vergeben.

Beteiligt hatten sich an der Vorausscheidung 7 Bewerber/innen.

Preisträger der  Musikpädagogikpreise 2010 der Stadt Duisburg in Verbindung mit der Köhler-Osbahr-Stiftung:

Der personenbezogene Musikpädagogikpreis  geht an Lisa Unterberg, die als Konzertpädagogin bei „Klasse.Klassik“, der Educations-Abteilung der Duisburger Philharmoniker, unter dem Motto „Musik vermitteln – Menschen begeistern“ mit Erfolg konzertpädagogische Arbeit an Kinder und Jugendliche vermittelt.

Das Preisgeld beträgt 2.500 €.

Die Auszeichnung für das Musikpädagogische Projekt erhält das Elly-Heuss-Knapp-Gymansium für sein Bläserprojekt, das seit 2003 besteht und in dem zur Zeit 17 Kinder musizieren. 

Das Preisgeld beträgt ebenfalls 2.500 €.

Alle gemeinsam stellen sie sich am Sonntag, 27. Juni 2010 um 11 Uhr der Öffentlichkeit beim Preisträgerkonzert im Theater der Stadt Duisburg (Foyer) vor. Die Verleihung der Urkunden übernimmt Oberbürgermeister Adolf Sauerland.

Anwesend sind alle Preisträger des Förderpreises der Köhler-Osbahr-Stiftung des Jahres 2010 sowie die Preisträger der Musikpädagogikpreise 2009 der Stadt Duisburg in Verbindung mit der Köhler-Osbahr-Stiftung, Vertreter der Köhler-Osbahr-Stiftung, der Oberbürgermeister, der Dezernent für Familie, Bildung und Kultur sowie der Künstlerische Leiter des Wettbewerbs Prof. Till Engel und der Leiter der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule Gero Natzel.

 

Ansprechpartner:

 

Köhler-Osbahr-Stiftung                                     Folkwang Universität der Künste Standort Duisburg

Mitglied des Vorstandes                                    Künstlerischer Leiter des Wettbewerbs

Brigitte Findeisen                                              Prof. Till Engel

Tel:  0211- 6707168                                        Tel.: 0201 - 49 3898

Fax: 0211- 6707160                                        Handy: 0163 - 238 0298

Mail: brigitte.findeisen@wvstahl.de                      Mail: till.engel@web.de


05.05.2010,

Neuerwerbungen für die Sammlung Köhler-Osbahr

„Orientalischer und zentralasiatischer Brautschmuck“

Brigitte Findeisen von der Köhler-Osbahr-Stiftung und Ralf H. Althoff, stellvertretender Museumsdirektor hatten am 05.05.2010 die regionalen und überregionalen Medienvertreter für eine Besichtigung und ein Informationsgespräch in die Sammlung Köhler-Osbahr eingeladen.

Denn in den vergangenen Monaten konnte die Stiftung wieder einmal verschiedene exotische Schmuckstücke für die Sammlung erwerben. Es handelt sich um symbolträchtigen Frauenschmuck aus dem Osmanischen Reich, Turkmenenschmuck und um eine 84 Teile umfassende Sammlung marokkanischen Berberschmucks. Letztere ist z.T. noch in den Schaukästen, in denen die Sammlung in Süddeutschland als Wanderausstellung schon an verschiedenen Orten ausgestellt worden ist.

Hierbei ist es uns ein besonderes Anliegen die Sammlung mit dem Berberschmuck weiterhin wandern zu lassen. Sie kann demnächst zu Ausstellungszwecken ausgeliehen werden. Interessenten melden sich bitte bei Ralf H. Althoff unter der Tel.-Nr. 0203 283 2647 im Kultur- und Stadthistorischen Museum.

Bei den anderen Neuerwerbungen handelt es sich um einen feuervergoldeten Frauen-Brustschmuck aus dem Osmanischen Reich, hier Ägypten, mit vielen symbolhaften Applikationen und imitierten Münzen, er stammt aus der Zeit um 1900.

Der ebenfalls aus dem Osmanischen Reich stammende Stirnschmuck mit dem „Schleier“ aus Silberanhängern kann mit Hilfe der anhängenden Münzen auf die Entstehungszeit um 1800 oder später datiert werden.

Der große Kopf-Stirn-Schmuck aus Turkmenien weist ebenfalls den „Schleier“ aus Silberanhängern auf, womit der große Kulturkreis der islamischen Welt deutlich wird.

Im Anschluß daran stellten Frau Findeisen und Herr Althoff ein weiteres Großobjekt vor, daß sie gerne mit Hilfe von Sponsoren erwerben möchten. Es handelt sich um eine aus dem Ende des 19. Jahrhunderts stammende originale Jurte, ein Nomadenzelt, aus Turkmenistan.

Die Kaufverhandlungen befinden sich mittlerweile in einem fortgeschrittenen Stadium, dennoch sind Sponsoren weiterhin willkommen.


31.01.2010,

Komponist, Musikpreisträger und langjähriges Mitglied des Vorstands der Köhler- Osbahr-Stiftung Prof. Jürg Baur 91-jährig gestorben

In einem Kammerkonzert stand Prof. Jürg Baur am 16. November 2008 ein letztes Mal auf der Bühne der Mercatorhalle. Wie gewohnt nahm der rüstige Komponist den Beifall entgegen, dazu setzte er bescheiden beschwichtigend die Lobesworte des Intendanten Dr. Alfred Wendel herab und erläuterte seine Streichquartett-Skizzen "Et respice finem". Das Konzert mit dem Auryn Quartett gehörte zu einer Reihe, die aus Anlass des 90. Geburtstags des Düsseldorfer Komponisten in Nordrhein-Westfalen veranstaltet wurde.

Jürg Baur, der am 11. November 1918 in Düsseldorf geboren wurde und seiner Heimat stets verbunden blieb, hat auch im Musikleben der Stadt Duisburg deutliche Spuren hinterlassen. Anlässlich der 1100-Jahrfeier wurde 1983 die "Sinfonie einer Stadt" ("Patetica") uraufgeführt. 1994 wurde Baur mit dem 1990 von der Köhler-Osbahr-Stiftung eingerichteten und seitdem jährlich verliehenen Musikpreis der Stadt Duisburg ausgezeichnet. Mit der Komposition "Frammenti, Sinfonische Erinnerungen an Schubert" bedankte sich der Preisträger für die Auszeichnung, die Uraufführung unter der Leitung von Bruno Weil fand im Rahmen des Internationalen Schubert-Festivals statt. Aber auch sonst waren Jürg Baur und seine Frau Brunhild in zahlreichen Duisburger Konzerten aufmerksame Beobachter des regionalen Musiklebens.

"Ich bin kein Avantgardist", lautet ein bekanntes Zitat: Jürg Baur wollte seinen Hörern nachvollziehbare spannungsvolle Begegnungen erlauben, außerdem legte er bei seinen Werken besonderen Wert auf sorgfältige handwerkliche Ausgestaltung. Dieses künstlerische Verantwortungsbewusstsein hatte der Komponist Philipp Jarnach seinem Schüler mitgegeben. Jürg Baur begann 1946 am Düsseldorfer Robert-Schumann-Konservatorium zu unterrichten und wurde 1965 dessen Direktor. 1971 wechselte er als Kompositionsprofessor an die Kölner Musikhochschule, wo er bis 1990 tätig blieb.

Die kritische Reflexion tradierter Formen spielt in Baurs Schaffen eine herausragende Rolle. Das begann bereits in den frühen Werken und setzte sich in Orchesterstücken fort, zu denen auch die in Duisburg vorgestellten "Erinnerungen an Schubert" gehören. Daneben schrieb der Komponist für die verschiedensten Besetzungen, und erst 2005 wurde in Düsseldorf seine einzige Oper uraufgeführt.

Jürg Baur wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zu denen neben dem Musikpreis der Stadt Duisburg auch zwei Rom-Stipendien, das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse, der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen und der Ehrenring der in Duisburg ansässigen Deutschen Schubertgesellschaft gehören.

Im Alter von 91 Jahren ist Professor Jürg Baur am 31. Januar 2010 in Düsseldorf gestorben. Mit ihm verliert die Köhler-Osbahr-Stiftung ein von 1990 bis zu seinem Tod aktives Vorstandsmitglied, für die Duisburger Philharmoniker trug die Aufführung seiner Werke zur kreativen Auseinandersetzung mit der Musik der Gegenwart bei.


Sonntag, 10.01.2010, 11 Uhr

Auf ein Glas Prosecco in die Sammlung Köhler-Osbahr
Der Betreuer der Sammlung, Ralf H. Althoff M.A., begrüßt Sie ab 11.00 Uhr auf der Empore des Foyers mit einem Glas Sekt. Es bleibt Zeit und Gelegenheit bei informativen wie anregenden Gesprächen den Prosecco in Ruhe zu genießen. Gerne dürfen Sie auch Ihre Hausschätze, Münzen, Medaillen und vielleicht auch kleine antike Figuren und Gefäße zur Begutachtung mitbringen.
Ab ca. 11.30 Uhr werden wir dann gemeinsam die Sammlung erkunden.
Um Anmeldung wird höflich gebeten (damit auch alle einen Prosecco bekommen),
die Teilnahme kostet 5,- Euro.