Aktuelles 2012


Oktober 2012

Hans Werner Henze, der wohl meistgespielte deutsche Gegenwartskomponist und Preisträger des Musikpreises der Stadt Duisburg in Verbindung mit der Köhler- Osbahr- Stiftung im Jahre 2005, starb im Oktober 2012 im Alter von 86 Jahren. Mit großem Bedauern verlieren wir mit Herrn Henze einen der großartigsten Musiker und Komponisten seiner Zeit.


28. Oktober 2012

Musikpreisverleihung

Am Sonntag, den 28. Oktober, 11 Uhr wird im Theater der Stadt Duisburg (Opernfoyer)

der Musikpreis der Stadt Duisburg
in Verbindung mit der Köhler-Osbahr-Stiftung
für das Jahr 2012
an das Fauré Quartett

verliehen.

WAZ Musikpreis


16. September 2012 – 28. April 2013

Köhler-Osbahr-Stiftung

Leben und Tod im Alten Peru

Köhler-Osbahr-Stiftung präsentiert: Leben und Tod im alten Peru – Ausstellung im KSM Duisburg

In Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Stadthistorischen Museum im Innenhafen Duisburg, KSM und der Bonner Altamerika Stiftung präsentiert die Köhler-Osbahr-Stiftung die grosse Ausstellung LEBEN UND TOD IM ALTEN PERU, die vom 16.09.2012 bis zum 28.04.2013 im KSM zu sehen sein wird.

Unter den mehr als 200 Exponaten der umfangreichen Ausstellung, die sich dem Zeitraum von 1600 vor Christus bis 1600 nach Christus in Peru widmet, ist eine 1000 Jahre alte Mumie das absolute Highlight.
Ausstellung: Leben und Tod im Alten Peru
Eröffnung: Sonntag, 16. September 2012, Laufzeit: bis 28. April 2013

Alt-Peru ist reich an versunkenen Kulturen. Im Zentrum der Ausstellung stehen Exponate von außergewöhnlicher Qualität, besonders der Nasca und Moche, aber auch anderer altperuanischer Kulturen wie dem Inka-Reich. Mehr als 200 Keramiken, Textilien und kultische Objekte werden, teils zum ersten Mal, in einer Sonderausstellung im Kultur- und Stadthistorischen Museum (KSM) gezeigt, darunter auch eine 1000 Jahre alte Mumie.

Besonders die vielfarbigen mythischen und kultischen Szenen auf den Keramiken und Textilien bieten einen faszinierenden Einblick in die Weltsicht und Glaubensvorstellungen jener Völker über einen Zeitraum von 3000 Jahren bis hin zur Entdeckung Amerikas durch die Europäer.

Großfotos und Texte machen die altamerikanischen Kulturen anschaulich. Die für einige Völker typischen, kultischen Pfeifgefäße stehen als Nachbildungen zum Begreifen und Ausprobieren bereit. Sie werden mit Wasser gefüllt und erzeugen durch Schwenken geheimnisvolle Pfeiftöne

Ein Begleitband (über 200 Seiten, reich bebildert, 34,90 €) mit einem Katalogteil enthält nicht nur die Beiträge und Exponatbeschreibungen zur neuen Peru-Ausstellung, sondern ebenso einen Text- und Katalogteil zur Maya-Ausstellung von 2011, die zur Zeit in Bonn gezeigt wird.

In Kooperation mit der Bonner Altamerikasammlung (BASA) der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn präsentieren die Stiftung/Sammlung Köhler-Osbahr und das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg die zweite Ausstellung zur Zustiftung Kurt Sandweg. Angereichert wird die Präsentation durch Leihgaben des Ethnologischen Museums Berlin, der Kurt-Sandweg-Stiftung bei „immeo=wohnen“ und des LWL-Naturkundemuseum Münster.

(Quelle/Foto: Duisburg365.de, Frank M. Fischer)


16. September 2012 – 28. April 2013

Leben und Tod im Alten Peru

Peru

Das Andengebiet an der Westküste des südamerikanischen Kontinents ist landschaftlich wie kulturell ein sehr vielfältiges Land. Küste, Hochland und Amazonas prägen das vorspanische Peru. In kaum einem anderen Land finden sich Wüste, Bergwelt und Urwald so nahe beieinander.
Im 6. Jahrhundert v. Chr. hatten sich komplexe Gesellschaften vorwiegend im zentralen Andenraum entwickelt. Die alten Hochkulturen werden über ihre Hinterlassenschaften wie Architektur, Keramik oder Textilien, die sich über Jahrtausende erhalten haben, präsentiert. Besonders
die Nasca- und Moche-Kulturen sind mit einer Fülle von Darstellungen aus allen Lebens- und Sterbensbereichen vertreten. [weiterlesen...]

Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg
Johannes-Corputius-Platz 1, 47051 Duisburg
Telefon 0203 283 2640, Telefax 0203 283 4352
ksm@stadt-duisburg.de
www.stadtmuseum-duisburg.de
Öffnungszeiten
Di, Mi, Do, Sa 10-17 Uhr, Fr 10-14 Uhr, So 10-18 Uhr
Mo geschlossen, Sonderregelungen an Feiertagen
Eintrittspreise
Erwachsene 4 €, ermäßigt 2 €, Gruppen p.P. 3 €
Führungen Di bis Fr 35 €, Sa und So 45 €
Anmeldung zu Führungen
Telefon 0203 283 2656 oder, ksm@stadt-duisburg.de


Juli 2012

„Das besondere Stück“ – Kleinode aus der Sammlung Köhler-Osbahr

Vorgestellt von: Wilfried Schaus-Sahm

„Chinesischer Dachreiter“

Token

Auch bei uns findet man sie nur noch selten, Dachreiter, die in vielen Regionen eine lange Tradition hatten. In unserer nüchternen Zeit mit ihrer gleichfalls nüchternen Architektur ist kein Platz mehr für kunstvolle kleine Schutzgeister auf den Dächern. Höchstens ein Metallrabe thront noch auf dem First und schützt als Taubenschreck vor Vogelkot.

In China zierten seit der Ming- und Qing-Dynastie mehrfarbig glasierte Dachreiter-Figuren aus gebranntem Ton die Dächer von Palästen, Häusern und Pagoden. Ihnen wurden mystische Kräfte nachgesagt.
In den gesichtlosen Megastädten, die überall in China in den Himmel wachsen, ist auch ihre Zeit vorüber.

Die kleinen Tonskulpturen waren nicht nur ästhetisch reizvoll, sie hatten vor allem eine Schutzfunktion. Der Drache schützte vor Dürre, der Phönix galt als Symbol des Weiblichen und der Fruchtbarkeit, der Löwe stand für Kraft, war also ein hervorragender Hauswächter.
An Menschengestalten begegnete man dem Gelehrten, dem Heiligen, dem Kriegsgott, dem Prinzen auf der Henne, dem Priester auf dem Hahn und dem Helden zu Pferde.
In der aktuellen Vitrine der Köhler-Osbar-Sammlung kann man einen zu neuen Taten galoppierenden Helden bewundern, ein auch im Wortsinne besonders schönes Exemplar eines wahren Dachreiters.

In monatlicher Folge werden hier herausragende Einzelstücke aus der Sammlung Köhler-Osbahr vorgestellt, die dann auch in der ’Aktuellen Vitrine’ zu sehen sind.
Die Sammlung der Köhler-Osbar-Stiftung befindet sich im Kultur-und Stadthistorischen Museum, Corputius-Platz 1 und ist
dienstags bis donnerstags von 10 – 17 Uhr, freitags von 10-14 Uhr, samstags von 10-17 Uhr und sonntags von 10-18 Uhr geöffnet.

Bild: KSM Duisburg


18. Juni 2012 – Pressemitteilung

Preisträger des Förderpreises der Köhler-Osbahr-Stiftung für den musikalischen Nachwuchs und der Musikpädagogikpreise der Stadt Duisburg in Verbindung mit der Köhler-Osbahr-Stiftung

Die Preisträger der Förderpreise der Köhler-Osbahr-Stiftung für den musikalischen Nachwuchs 2012 der Folkwang Universität der Künste, Standort Duisburg sowie der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg stehen fest.

Für die Folkwang Universität der Künste Standort Duisburg:

Bereich Klavier

Der Förderpreis, dotiert mit 3.000 € geht an Frau Han Kyul Choe aus der Klasse Prof. B. Bloch.

Den Förderpreis in Höhe von 1.500 €, erhält Herr Aram Bang aus der Klasse Prof. B. Bloch.

Der Förderpreis, dotiert mit 500 €, geht an Herrn Ilja Piko aus der Klasse Prof. B. Bloch.

 

Für die Niederrheinische Musik- und Kunstschule:

Der Förderpreis, dotiert mit 1.100 €, geht an Aris Alexander Blettenberg, Klavier aus der Klasse Frau Lucie Samson

Den Förderpreis in Höhe von 1.100 € erhält Katharina Schmitz, Popgesang, Gesang, aus der Klasse Herr Daniel Basso.

Der Förderpreis in Höhe von 800 € geht an den zehnjährigen Jakob Camp, Saxophon, aus der Klasse Herr Sebastian Pottmeier

 

Preisträger der Musikpädagogikpreise 2012 der Stadt Duisburg in Verbindung mit der Köhler-Osbahr-Stiftung:

Der personenbezogene Musikpädagogikpreis 2012 geht an Frau Angelika Heinrich, die als Klavierpädagogin an der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule tätig ist
Das Preisgeld beträgt 2.500 €.

Die Auszeichnung für das Musikpädagogische Projekt erhält der „Kinderchor am Rhein“ unter der Leitung von Frau Karoline Philippi.
Das Preisgeld beträgt ebenfalls 2.500 €.

Gemeinsam stellen sich am Sonntag, 24. Juni 2012 um 11 Uhr alle Preisträger des Förderpreises der Köhler-Osbahr-Stiftung des Jahres 2012 sowie die Preisträger der Musikpädagogikpreise 2012 der Stadt Duisburg in Verbindung mit der Köhler-Osbahr-Stiftung, Vertreter der Köhler-Osbahr-Stiftung, Vertreter der Stadt Duisburg, sowie der künstlerische Leiter des Wettbewerbs Prof. Till Engel und die Leiterin der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule Frau Johanna Schie. der Öffentlichkeit beim Preisträgerkonzert im Theater der Stadt Duisburg (Foyer)vor. Die Verleihung der Urkunden übernimmt Herr Frank Albrecht, Vorsitzender des Kulturausschusses.

Preisträger der Folkwang-Studierenden | Fach Klavier

NMKS- Preisträger 2012 | Aris Blettenberg, Klavier

NMKS- Preisträger 2012 | Jakob Camp, Saxophon

NMKS- Preisträger 2012 | Katharina Schmitz, Popgesang

Preisträger Musikpädagogikpreis

Angelika Heinrich

„Kinderchor am Rhein“ unter der Leitung von Frau Karoline Philippi

Ansprache von Karl Janssen

Begrüßung Frank Albrecht

Ansprache Johanna Schie


3. Juni – 30. September 2012

Ausstellung
SIAMESISCHE PORZELLANTOKEN
Vom Spielgeld zum Kleingeld

TokenLassen Sie sich faszinieren von so kuriosen wie exotischen Objekten aus Südostasien und angrenzenden Ländern. Kaum ein anderes Gebiet der Numismatik (Münzkunde) ist so eigenwiilig wie das der Porzellantoken, die von Ihrem Ursprung her nur “Casino-Chips” bzw. “Jetons” waren, bevor sie aufgrund eines Kleingeldmangels zum Kleingeld wurden.

Im Rahmen des Ausstellungsprogramms der Numismatischen Gesellschaft Speyer war die Ausstellung schon in etwas kleinerem Format im März/April 2012 in der Sparkasse Speyer ausgestellt. Sie wird nun hier im größerem Rahmen und mit mehr Stücken erneut präsentiert. Sie zeigt einen sehr exotischen Ausschnitt aus der Numismatik, denn die Porzellanstücke waren ein lokales, nur in Siam vorkommende Zahlungsmittel, für das es sonst in dieser Art niergendwo auf der Welt Vergleiche gibt.

In der Sammlung Köhler-Osbahr befindet sich ein bedeutender Bestand von ca. 3300 Stücken, wovon hier eine Auswahl, angereichert durch Leihgaben zweier privater Sammler, gezeigt wird.

TokenDer südostasiatische Raum mit den Staaten Siam (Thailand), Laos, Burma und Kambodscha ist reich an Vormünzlichen Zahlungsmitteln. Viele Ethnien entwickelten über die Jahrhunderte eigene und eigenwillige Zahlungsmittel. Fast immer stand “Metall” dabei im Vordergrund. Doch nicht nur Gold und Silber, sondern auch Blei, Zinn, Bronze und Messing waren sehr wertgeschätzt. Schmuckgelder, Barrengelder und die Kugelmünzen waren Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel und wurden nicht selten permanent am Körper getragen.

Unter den Naturmaterialien fand, wie in anderen Teilen der Erde auch, besonders die Kaurischnecke Verwendung. Auch diese wurden in Metall nachgeahmt und als Zahlungsmittel und Spieltoken benutzt.

Die ausgestellten Vormünzlichen Zahlungsmittel sowie die älteren Token aus Metall und verschiedenen Materialien sollen den Entwicklungsweg zu den Porzellantoken verdeutlichen, die nur zwischen 1821 und 1875 hergestellt worden sind. Erstmalig können auch zwei originale Tokenformen gezeigt werden.

Abgerundet wird die Ausstellung mit Objekten, die in unmittelbaren Zusammenhang mit Geld und Zahlungen stehen, darunter Geldkisten, Waagen und Gewichte sowie Objekte, die Einblicke in das “Glücksspiel” geben, so z.B. Postkarten und verschiedene Würfelbecher.

Versuchen Sie doch mal Ihr Glück am Spieltisch!

Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg

Fotos der Ausstellung


12. Mai 2012

Impressionen von einem Besuch in der Sammlung Köhler-Osbahr mit Gästen aus Vilnius

TokenAm 2. Tag des Besuches der Musiker aus der litauischen Partnerstadt Vilnius auf Initiative der Fasel Stiftung und der Köhler-Osbahr-Stiftung in Duisburg stand unter anderem eine Besichtigung des Kultur- und Stadthistorischen Museums im Innenhafen Duisburg auf dem Programm.

Der stellvertretende Museumsdirektor und Kurator der Sammlung-Köhler-Osbahr empfing die Gruppe und führte durch das Haus. In der Sammlung Köhler-Osbahr wurde die historische Münzprägemaschine vorgeführt und die Gäste erhielten eine geprägte Münze überreicht.

Nach einem Mittagessen im Restaurant “Der kleine Prinz” ging es dann zur Folkwang Universität der Künste auf der Düsseldorfer Strasse, wo eine Probe für ein Konzert stattfand, das die drei jungen Musiker am selben Abend vor zahlreichen geladenen Gästen gaben.

(Quelle: Duisburg365.de)

Fotos

Videos: (3 Videos werden nacheinander abgespielt)


TokenLitauische Musiker zu Gast in Duisburg – Fotostrecke Empfang im Rathaus

Auf Einladung der Fasel Stiftung und der Köhler-Osbahr-Stiftung waren in der vorvergangenen Woche 3 junge Musiker aus der Partnerstadt Vilnius in Litauen zu Gast in Duisburg. Am Freitag, 11.05.2012 wurden die drei Musiker nebst der sie begleitenden Frau des litauischen Ministerpräsidenten, Rasa Kubiliene von Bürgermeister Benno Lensdorf mit einem kleinen Festakt im Mercatorzimmer des Rathauses Duisburg empfangen.

(Quelle: Duisburg365.de)

Fotos


Konzert der Stipendiaten der Rostropovich-Stiftung

TokenAm 12.Mai 2012 findet im Rahmen der Stiftungskooperation der FASEL-Stiftung und der Köhler-Osbahr-Stiftung mit der litauischen Rostropovich-Stiftung ein Konzert der Stipendiaten der Rostropovich-Stiftung statt. Die künstlerische Betreuung erfolgt durch Herrn Professor Till Engel von der Folkwang Universität der Künste. Die Universität stellt ihren Konzertsaal zur Verfügung. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach, Robert Schumann, Franz Liszt sowie Niccolo Paganini.

Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr in der Folkwang Universität der Künste, Düsseldorfer Straße 19 in 47051 Duisburg.

Fotos der Veranstaltung

 

 

 


6. Mai 2012

MÜNZEN, MÜNZEN, MÜNZEN
und ein paar GELDSCHEINE?

Wir laden Sie zur 8. Münzenberatung ein
So, 06. Mai 2012, 11.00 bis 14.00 Uhr

Bereits in der 8. Auflage führen wir die sehr gefragte Münzenberatung in der Sammlung Köhler-Osbahr durch. Erfahren Sie mehr über Ihre ‚alten Taler’ oder über die Kleinmünzen in Omas “Schatzkästchen” sowie auch über alte Geldscheine. Eine Nutzen Sie dabei auch die Gelegenheit, sich auch die Münzen-, Antiken- und Schmuckausstellung anzuschauen. Sie erhalten in Reihenfolge Ihres Eintritts an der Kasse eine Nummer, so daß Sie sich eventuelle Wartezeiten mit dem Besuch der Ausstellungen verkürzen können. Sollten Sie vorab Fragen haben, wenden Sie sich bitte unter der Tel.-Nr. 0203 283 2647 an den Kurator der Sammlung.

Die regulären Eintrittspreise verstehen sich inklusive Münzenberatung und Ausstellungsbesuch.
Ralf H. Althoff

Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg


April 2012

„Das besondere Stück“ – Kleinode aus der Sammlung Köhler-Osbahr

Die Sammlung Köhler-Osbahr, der Köhler-Osbahr-Stiftung im Kultur- und Stadthistorischen Museum im Innenhafen Duisburg zeigt im monatlichen Wechsel in einer “aktuellen” Vitrine “Das besondere Stück” aus der umfangreichen Sammlung von Münzen und Antiken Kostbarkeiten.

Dieses Mal handelt es sich um eine Skulptur aus Ton, die aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. stammt und den griechischen Gott Eros auf einem Delfin zeigt:

Köhler-Osbahr-Stiftung
„Das besondere Stück“ – Kleinode aus der Sammlung Köhler-Osbahr
In monatlicher Folge werden herausragende Einzelstücke aus der Münz- und Antikensammlung Köhler-Osbahr vorgestellt, die jeweils in der „Aktuellen Vitrine“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum zu sehen sind. Aktuell ist es eine zehn Zentimeter hohe Tonskulptur, die den griechischen Gott Eros zeigt, der auf einem Delphin reitet. Sie stammt aus dem 3. Jh. v. Chr. und wurde in Unteritalien gefunden. Vermutlich war sie blau und rosa bemalt, die Oberfläche hatte man zuvor mit einer Tonschlicker-Schicht verfeinert. Die Art, wie sich der Knabe mit nur einer Hand an der Flosse hält, erinnert ein wenig an eine Rodeo-Szene. Die schwungvoll gestaltete kleine Skulptur veranschaulicht auch die Weiterentwicklung der bildnerischen Kunst in der Antike, von den starren Statuen vorgriechischer Kulturen hin zur Darstellung von natürlicher Bewegung.
Eros galt in der frühen Mythologie als eine der Urkräfte der Natur, er verkörperte Harmonie und Schöpferkraft im Universum. Meist wurde er als schön geformter, erwachsener Mann beschrieben. Erst später stellte man ihn sich als Jüngling oder nackten, geflügelten Knaben vor, versehen mit Köcher und Bogen.
Nicht zufällig schmückt ein Delphin das Logo des Duisburger Zoos, denn seit jeher sind die im Meer lebenden Säugetiere beliebte Sympathieträger. In der Mythologie der Antike waren sie zudem oft Begleiter von Göttern.

Die Sammlung der Köhler-Osbar-Stiftung befindet sich im Kultur-und Stadthistorischen Museum, Johannes- Corputius-Platz 1 (am Innenhafen) und ist dienstags bis donnerstags von 10 – 17 Uhr, freitags von 10-14 Uhr, samstags von 10-17 Uhr und sonntags von 10-18 Uhr geöffnet.


März 2012

Sammlung Köhler-Osbahr zeigt Drachme mit Portrait des Demetrios I.

„Das besondere Stück – Kleinode aus der Sammlung Köhler-Osbahr“ – unter diesem Motto werden In monatlicher Folge herausragende Einzelstücke aus der Sammlung Köhler-Osbahr vorgestellt, die dann auch in der „Aktuellen Vitrine“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum zu sehen sind. Den Auftakt macht die Drachme mit Portrait des Demetrios I.
Was für eine Herausforderung für diesen unbekannten griechischen Künstler – 200 Jahre vor Christus soll er Demetrios I. auf einer Drachme festhalten. Die Drachme (vom griechischen Wort drattesthai für „fassen“) war die Währungseinheit der antiken griechischen Welt schlechthin. Auf der nur etwa drei Zentimeter großen Münze gelingt das Kunststück, die portraithaften Gesichtszüge des Herrscher bis ins kleinste Detail heraus zu arbeiten. Eine Meisterschaft, wie sie Rembrandt mehr als anderthalb Jahrtausende später bei seinen Radierungen in der Größe eines Fingernagels wieder bewies.

Drachme mit Portrait des Demetrios I.
Der Blick des Demetrios geht visionär zum Himmel und den Kopf des Herrschers schmückt ein Elefantenskalp, unter dem im Nacken die Schleifen der königlichen Stirnbinde hervortreten. Der Elefant bzw. sein Skalp galt als eines der Symbole der Macht und der anonyme Künstler nimmt dabei Bezug auf die mythische Rückkehr des Gottes Dionysos. Man muss die Münze in die Hand nehmen, um bei genauerer Betrachtung zu erkennen, wie plastisch das markante Profil durch verschiedene aufwändige Prägeprozesse aus dem Metall in die dritte Dimension hinein modelliert wurde. Kein Wunder, dass antike Drachmen mit derart hohem künstlerischen Niveau seit der Renaissance heißbegehrte Sammlerstücke sind.
Die Sammlung der Köhler-Osbar-Stiftung befindet sich im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg am Johannes-Corputius-Platz 1 und ist dienstags bis donnerstags von 10 – 17 Uhr, freitags von 10 – 14 Uhr, samstags von 10 – 17 Uhr und sonntags von 10 – 18 Uhr geöffnet. .


23. März – 13. April 2012

Exotische Porzellantoken gehen auf die Reise!

Der sehr exotische Bestand der siamesischen Porzellantoken in der Sammlung Köhler-Osbahr im Kultur- und Stadthistorischen Museum geht in Teilen auf die Reise. In den vergangenen Wochen hat der Kurator der Sammlung, Ralf H. Althoff, aus den 3300 Stücken die schönsten herausgesucht und für eine Wanderausstellung aufbereitet, die unter dem Titel “Siamesische Porzellantoken. Vom Spielgeld zum Kleingeld” nun vom 23. März bis zum 13. April in Zusammenarbeit mit der Numismatischen Gesellschaft Speyer und der Sparkasse Speyer in deren Geschäftsräumen gezeigt wird. Vormünzliche Zahlungsmittel, Kugelmünzen und Buddha-Statuetten runden die Ausstellung ab. Darüber hinaus hat ein privater Sammler seine besten Stücke zusätzlich leihweise zur Verfügung gestellt.

Nach dem Ausstellungsende in Speyer wird die Präsentation im Museum in Duisburg ein zweites Mal zu sehen sein, darüber werden wir noch intensiver berichten.

Porzellantoken
Bilder auf der Seite des Kultur- und Stadthistorischen Museums Duisburg


Sonntag, 29. Januar 2012

Notgeld

8.812.307.910,00 Mark für die Sammlung Köhler-Osbahr!

Die 7. Münzenberatung am 29.Januar 2012 war mit über 30 Besuchern wieder stark frequentiert und der Kurator der Sammlung, Ralf H. Althoff, bekam nicht nur wieder viele interessante Münzen, sondern auch stapelweise Geldscheine zur Begutachtung vorgelegt. Eine ältere, ungenannte Dame aus Dinslaken, legte gleich mehrere prall mit Geldscheinen gefüllte Alben vor. Da sie persönlich keine Verwendung mehr dafür hat, hat sie uns kurzentschlossen alle Scheine gegen Spendenquittung überlassen.

In den Alben befanden sich ca. 1300 deutsche Geldscheine aus der Kaiserzeit bis zum Dritten Reich. Darunter natürlich auch Notgeld aus der Hochinflation 1923/24. Besonders die Notgeldscheine reizten zum Durchzählen der Einzelwerte zur Gesamtsumme, die vom 1 Pfennig Serienschein bis zum 5 Milliarden Schein einen Betrag von fast 9 Milliarden Mark ergibt.
Damit ist die Sammlung Köhler-Osbahr im Kultur- und Stadthistorischen Museum zwar nicht für alle Zeiten finanziell saniert, aber doch um ein erhebliches Stück deutscher Geldgeschichte reicher geworden, denn Geldscheine waren bisher in der Sammlung kaum vorhanden.
Ein Teil der großen Geldscheinsammlung kann ab sofort in der „Aktuellen Vitrine“ in der Sammlung Köhler-Osbahr besichtigt werden.


Sonntag, 05. Februar 2012

Köhler-Osbahr-Stiftung Uhren

Uhrenberatung am 05.02.2012 in der Sammlung Köhler-Osbahr im KSM Duisburg

“Die Zeit in der Tasche” ist der Titel einer umfangreichen Ausstellung von Taschenuhren aus der Zustiftung Finkelberg an die Köhler-Osbahr-Stiftung, die noch bis zum 05.02.2012 im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg im Innenhafen zu sehen ist. Unter den Taschenuhren befinden sich Exponate, die mehr als 200 Jahre alt sind. Die Ausstellung bietet eine Zeitreise durch die Entwicklungsstadien der Taschenuhr. Zum Ende der Ausstellung wird der stellvertretende Direktor des KSM, Ralf H. Althoff, der gleichzeitig Kurator der Sammlung Köhler-Osbahr ist, noch einmal eine Führung durch diese beeindruckende Ausstellung anbieten. Die Führung beginnt um 11:00 Uhr.

Darüber hinaus wird es an diesem Sonntag, 05.02.2012 noch einmal die Gelegenheit zu einer Uhrenberatung durch den anerkannten Duisburger Uhrmacher und Uhrenexperten Bernhard Schmeltzer in der Sammlung Köhler-Osbahr geben. Die Uhrenberatung wird in der Zeit zwischen 11:00 und 13:00 Uhr stattfinden. Jeder Interessent, jede Interessentin hat dort die Möglichkeit eigene Uhren betrachten zu lassen und eine Meinung des Experten zu erhalten.

Sowohl die Führung als auch die Uhrenberatung werden kostenlos durchgeführt. Lediglich der normale Museumseintritt im Kultur- und Stadthistorischen Museum ist zu entrichten.

Wir empfehlen:

Falls Sie noch keine Gelegenheit hatten, sich die Sonderausstellung “Die Zeit in der Tasche” anzuschauen, sollten Sie die Möglichkeit am Schlusstag der Ausstellung unbedingt wahrnehmen. Es lohnt sich!

Quelle: Duisburg365.de