Der Musikpreis der Stadt Duisburg
 

Josef Krings

Geboren am 21.10.1926 in Düsseldorf

1933 - 1944 Besuch der Volksschule, einer Mittelschule und einer Lehrerbildungsanstalt

Nach einer kurzen Tätigkeit als Bauhilfsarbeiter wurde Josef Krings Schulhelfer und studierte von 1947 bis 1949 an der katholischen Pädagogischen Akademie für das Lehramt an Volksschulen und von 1957 bis 1960 für das Lehramt an Realschulen mit den Fächern Deutsch und Geschichte. Er arbeitete als Volksschullehrer in Düsseldorf und Duisburg, als Realschullehrer in Duisburg und als Realschuldirektor in Mülheim.

In den Rat der Stadt kam Krings 1962, wurde sofort Mitglied und 1969 Vorsitzender des Kulturausschusses. Dieses Amt behielt er auch nach seiner Wahl zum Oberbürgemeister (1975 - 1998) bei. In gleichen Funktionen arbeitete Krings auch im Städtetag und seinem Kulturausschuss. Während seiner Amtszeit wurde das Drei-Giebel-Haus, das älteste Duisburger Haus, restauriert und als Ateliehaus eingerichtet für Lehmbruckpreis-Stipendiaten. Zu Krings kulturellen Höhepunkten gehören die "Akzente", die Zusammenarbeit mit der Köhler-Osbahr-Stifung und die Musikfestivals, u.a. für Bartok, Prokofjew, Schostakowitsch.

1962 wurde Krings Mitglied, 1969 Vorsitzender des Verwaltungsrates der Deutschen Oper am Rhein, jeweils alternierend mit dem Düsseldorfer Kollegen. Intendanten waren zu dieser Zeit Barfuss, Horres und Richter.

1974 heiratete Krings die Solistin und spätere Ballettmeisterin Claire Rothe-Krings.