Der Musikpreis der Stadt Duisburg
 

Christof Loy

Christoph gehört zu den wichtigsten Regisseuren der jüngeren Generation. Er studierte Musiktheater-Regie an der Folkwang-Hochschule in seiner Heimatstadt Essen. Anschließend assistierte er unter anderem bei Luc Bondy, Jaroslav Chundela und Göran Järvefelt.

Seit 1990 ist er freischaffend im Musiktheater und Schauspiel tätig. Erste Arbeiten: Mozarts „Zauberflöte“ (1990, Stuttgart) und „Die Entführung aus dem Serail“ (1992, Freiburg). Es folgten Inszenierungen u.a. am Staatstheater Stuttgart mit Gorkis „Kinder der Sonne“ (1993), Racines „Phädra“ (1994) und Marivaux’ „Triumph der Liebe“ (1996, Einladung zum Berliner Theatertreffen 1997) und an den Münchner Kammerspielen (Deutsche Erstaufführung von Patrick Marbers „Hautnah“). Im Bereich des Musiktheaters inszenierte er unter anderem Glucks „Orphée“ (1998) und „La Damnation de Faust“ von Berlioz (2000) in Bremen, Mozarts „Don Giovanni“ (1999) in Graz sowie am Brüsseler Théâtre Royal de la Monnaie Mozarts „Le nozze die Figaro“ (1998) und „Die Entführung aus dem Serail“ (1999).

Christoph Loy ist eng mit der Deutschen Oper am Rhein verbunden und hat hier in den letzten Jahren mit großem Erfolg bei Publikum und Presse Massenets „Manon“, Mozarts „La finta giardiniera“, Donizettis „Lucia di Lammermoor“ und in der letzten Saison Verdis „Don Carlos“ sowie Rossinis „L’italiana in Algeri“ eindrucksvoll in Szene gesetzt. Gerade erst am Freitag hatte Montecerdis „L’Orfeo“ in seiner Regie am Düsseldorfer Haus der Deutschen Oper am Rhein Premiere.

Homepage von Christoph Loy