Der Musikpreis der Stadt Duisburg
 

Frank Peter Zimmermann

Frank Peter Zimmermann wurde 1965 in Duisburg geboren und begann im Alter von fünf Jahren mit dem Geigenspiel. In seiner Heimatstadt trat er bereits im Alter von zehn Jahren als Solist in einem Orchesterkonzert auf. Somit konnte er im November 2000 sein 25-jähriges Bühnenjubiläum feiern.

Nachdem er 1983 seine Studien bei Valery Gradow, Saschko Gawriloff und Hermann Krebbers abgeschlossen hatte, gelang der ständige Aufstieg zur Weltelite. Inzwischen konzertierte Frank Peter Zimmermann bei allen wichtigen Festivals und mit allen berühmten Orchestern und Dirigenten in der alten und neuen Welt. Regelmäßig ist der Geiger in den Sinfonie- und Kammerkonzerten seiner Geburtsstadt aufgetreten, wobei er das Duisburger Publikum sowohl mit dem Standardrepertoire als auch mit Raritäten an seiner künstlerischen Entwicklung teilhaben ließ: unter anderem spielte er im Februar 1993 das Violinkonzert von Glasunow und im Oktober 1997 das erste Schostakowitsch-Konzert; im Oktober 1994 gestaltete er in einem Kammerkonzert Solowerke von Bach und Ysaye, und bei seinem letzten Duisburger Auftritt war er im September 2001 mit dem Hindemith-Konzert zu erleben.

Auch in der Saison 2002/2003 ist Zimmermann zu Gast bei internationalen Spitzenorchestern wie dem Cleveland Orchestra unter Franz Welse-Möst, dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Mariss Jansons, dem Philharmonia Orchestra unter Wolfgang Sawallisch und Christoph von Dohnányi, dem Royal Concertgebouw Orkest unter Riccardo Chailly und dem Orchestre de Paris unter Christoph Eschenbach. Als Höhepunkte seiner Auftritte in Deutschland werden die Konzerte mit der Staatskapelle Dresden unter Bernard Haitink, eine Kammermusiktournee mit Heinrich Schiff und Christian Zacharias sowie die Welturaufführung von Matthias Pintschers Violinkonzert mit den Berliner Philharmonikern im Februar 2003 erwartet.

Als Exklusiv-Künstler von EMI-Classics hat Zimmermann alle großen Violinkonzerte von Bach bis Berg auf CD eingespielt. Daneben pflegt er als einen weiteren Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit die Kammermusik. Besonderes Aufsehen erregte die Einspielung der sechs Solo-Sonaten von Eugéne Ysaye, die unter anderem den „Caecilia-Preis“ (Belgien), den „Grand Prix du Disque“ (Frankreich) und den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ erhielt. Zimmermanns jüngste CD-Einspielung für das Label Teldec gilt einer Neuaufnahme des Violinkonzerts von György Ligeti.

Nach der Verleihung des „Premio del Accademia Musicale Chigiana“ in Siena (1990) und des „Rheinischen Musikpreises“ (September 1994) stellt der Dusiburger Musikpreis eine weitere Auszeichnung für den Künstler dar.

Frank Peter Zimmermann spielt eine Stradivari aus dem Jahr 1711, die einst dem großen Geiger Fritz Kreisler gehörte. Dieses Instrument wird dem Künstler freundlicherweise von der Westdeutschen Landesbank zur Verfügung gestellt.

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